Malerei

Malen ist zu einer Art Obsession geworden. Ich zelebriere die Malerei regelrecht. Das Suchen eines Motivs, das Übertragen der ersten Umrisse, das Auswählen der Farben und dann das eigentliche Malen folgen fast immer einer Art Ritual. Das führt zu einer inneren Ruhe, die ich sonst nur vom Yoga kenne.

Wenn ich male, muss ich nirgendwo hin. Zeit wird relativ und ich muss aufpassen, dass ich Termine dann nicht „vermale“.

Zur Zeit übe ich mich in realistisicher Zeichung, um mein Beobachtungsvermögen zu schulen. Licht und Schatten werden zur Religion. Alles darum herum gerät in Vergessenheit, zumindest für den Moment.

Ich male erst seit zwei Jahren und bin selber immer wieder überrascht, dass ich das tatsächlich kann.  Zum größten Teil verdanke ich das meiner Dozentin und Freundin Emmie. Sie hat Talent erkannt, wo keines vermutet war.

Ich male aus Spaß an der Freude, probiere immer wieder Neues aus. Mal ein Untergrund aus Geschenkpapier, mal mit einer alten Scheckkarte hin und her gespachteltete Strukturpaste, Bleistift, Pastellkreiden, Tusche….

aber mein Favorit ist nach wie vor die Acrylfarbe, gefolgt von gelegentlichen Ausflügen in Öl.

 

Update 19.06.2017
eine kleine Zeichnung mit Bleistift und Micronstift 0,2mm

Meine Bilder haben fast immer eine Botschaft, dieses Bild soll aussagen, das Mensch und alle anderen Kreaturen untrennbar miteinander verbunden sind.

Acryl auf Leinwand:

 

Detailfotos der Augen:

  

 

 

Der Wolf , Acryl auf Leinwand, 2017

Katze, Acryl auf Leinwand, gespachtelter Hintergrund, 2017

 

Apfel , Acryl auf Karton, 2017

Ozeana 2008, Acryl auf Leinwand 2017