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Die Macht der Augen

Augen malen ist eine Kunst für sich. Ich habe ein wenig geübt und dieses Bild fertiggestellt.

Es hat, wie viele meiner Bilder, eine Aussage:

Menschen und alle anderen Kreaturen sind alle Teil derselben Welt. Sie sind untrennbar miteinander verbunden.

Gemalt in Acryl auf Leinwand

Detailfotos der Augen:

Es ist für mich immernoch extrem faszinierend, wie sich eine einstmals weiße Leinwand in ein Gemälde verwandelt. Wie durch Zauberei entsteht ein Bild. So als wäre es schon immer dagewesen und ich habe es nur „ausgegraben“.

Es gibt auch Motive, die wollen nicht auf meine Leinwand. Die weigern sich einfach. Ich habe dreimal versucht, einen Panther zu malen, es scheitert schon an der Skizze. Der Panther will einfach nicht…..

na ja, vielleicht ein anderes Mal…..

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Malerei

Malen ist zu einer Art Obsession geworden. Ich zelebriere die Malerei regelrecht. Das Suchen eines Motivs, das Übertragen der ersten Umrisse, das Auswählen der Farben und dann das eigentliche Malen folgen fast immer einer Art Ritual. Das führt zu einer inneren Ruhe, die ich sonst nur vom Yoga kenne.

Wenn ich male, muss ich nirgendwo hin. Zeit wird relativ und ich muss aufpassen, dass ich Termine dann nicht „vermale“.

Zur Zeit übe ich mich in realistisicher Zeichung, um mein Beobachtungsvermögen zu schulen. Licht und Schatten werden zur Religion. Alles darum herum gerät in Vergessenheit, zumindest für den Moment.

Ich male erst seit zwei Jahren und bin selber immer wieder überrascht, dass ich das tatsächlich kann.  Zum größten Teil verdanke ich das meiner Dozentin und Freundin Emmie. Sie hat Talent erkannt, wo keines vermutet war.

Ich male aus Spaß an der Freude, probiere immer wieder Neues aus. Mal ein Untergrund aus Geschenkpapier, mal mit einer alten Scheckkarte hin und her gespachteltete Strukturpaste, Bleistift, Pastellkreiden, Tusche….

aber mein Favorit ist nach wie vor die Acrylfarbe, gefolgt von gelegentlichen Ausflügen in Öl.

Der Wolf , Acryl auf Leinwand, 2017

Katze, Acryl auf Leinwand, gespachtelter Hintergrund, 2017

 

Apfel , Acryl auf Karton, 2017

Ozeana 2008, Acryl auf Leinwand 2017

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Hiroshima 1945

ist allen Menschen ein Begriff. Am 6. August 1945 fielen auf Hiroshima und Nagasaki 2 Atombomben. Die Auswirkungen waren verheerend.

Der Konflikt zwischen USA und Nordkorea rückt dieses Ereignis ganz plötzlich wieder in den Fokus, bringt wieder in Erinnerung, was für eine schreckliche Waffe der Mensch hier zu Verfügung hat.

Meine Dekobüste wartete schon recht lange auf ihre Bestimmung, sie hat sie nun gefunden. Mein Sohn meinte, ich solle etwas mit einer „Aussage“ malen. Hier ist nun meine Aussage:

 

Auf der einen Seite ist das Muster des schönen Kimonos zu sehen, auf der hellen Haut der Japanerinnen. Auf der anderen Seite ist zu sehen, wie sich durch die Hitze die dunklen Muster des Kimonos in die Haut eingebrannt haben.

Niemand sollte das jemals vergessen.

  

 

Das alles hat überhaupt nichts mit Wolle zu tun, aber manchmal muss es eben eine Aussage geben.

 

On August 6th, 1945 the world had a dramatic day. Two atomic bombs fell down on Hiroshima and Nagasaki.

I created a bust to this incidence.

It is called hiroshima 1945.

On one side you see the wonderful kimono on the bright skin of a japaneese woman. On the other side you see the burned-in pattern from the kimono into the skin.

Nobody should do this again to any creature.

My new project has nothing to do with wool, but sometimes you need a clear statement. This is mine today.