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Halsbänder für Hunde nähen

Und weiter gehts mit der Hunde-Zubehör-Bastelei!

Ich liebe Halsbänder für Hunde!

Meine Boxerhündin hat eine ganze Kollektion davon!

Unser Border-Collie Baby soll da nicht zu kurz kommen.

handgenähtes Hundehalsband aus rotem Gurtband mit grau/weißem Webband verziert

Halsband aus blauem Gurtband mit lila Herzen verziert

Zunächst sind zwei große Halsbänder entstanden, eines in rot mit grau und weißen Dots und Eines in Blau mit lila Herzen auf weißem Grund

Als Verschluss habe ich Kunststoffschnallen gekauft. Das erschien mir am pflegeleichtesten.

Inzwischen bin ich beim Polstern der Halsbänder angekommen, da gibts die nächsten Bilder in Kürze!!

Es macht wirklich Spaß, die Halsbänder für Hunde zu nähen, man  kann sich designtechnisch richtig gut austoben! Den Vierbeinern steht so gut wie alles!

Da könnte man direkt neidisch werden!

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Leckerliebeutel für Hunde

Mein neuestes Nähprojekt ist Hundezubehör. Seit bei uns vor drei Wochen ein kleiner Bordercolliewelpe eingezogen ist, gibt es wieder Bedarf an Hundezubehör.

Meine Boxerseniorin hat eine recht große Kollektion an gekauftem Zubehör, nun wird selbst genäht!

 

Ihr braucht:

Außenstoff aus festem Baumwollstoff 20×35 cm
Innenstoff, abwaschbar, beschichtete Baumwolle, 20x35cm

Gurtband ca. 10cm
einen kleinen Karabiner
elastisches Band oder Kordel, ca. 3mm
Kordelstopper und 2 Kordelenden

Am Außenstoff oben ca. 3cm vom oberen Rand entfernt die Mitte suchen und markieren.
Knopfloch dort nähen, die Stelle vorher mit Vlies verstärken. Das Knopfloch mit einem Nahttrenner vorsichtig aufschneiden.

Knopflochfuß einsetzen, Länge des Knopflochs bestimmen, Knopflochhebel positionieren, Knopfloch nähen

Auf der gegenüberliegenden kurzen Seite vom Knopfloch das Gurtband (an den abgschnittenen Enden mit einem Feuerzeug abflammen, um es gegen Ausfransen zu sichern) mittig falten, den Karabiner dort einfädeln, das Gurtband nach innen zum Stoff zeigend in der Mitte positionieren.

Die beiden Stoffe rechts auf rechts aufeinanderlegen.

Beide kurzen Seiten mit einem Geradstich abnähen, Anfang und Ende sichern.

Dann den Beutel so falten, dass Außenstoff auf Außenstoff und Innenstoff auf Innenstoff liegt.  Die schon genähten Nähte sollten genau aufeinandertreffen.

Beide Längsseiten nähen, dabei auf einer Seite am Innenstoff eine Wendeöffnung vom ca. 6cm lassen, Anfang und Ende wieder sichern.

Dann die Ecken abnähen:
Ecken so falten, dass die Außennaht und die Falte von der Unter- bzw. Oberseite des Beutels aufeinanderliegen. Ca. 2cm von der Spitze weg gerade abhähen. So alle vier Ecken nähen, die entstandene  Spitze kürzen.

Beutel wenden, die Ecken schön ausarbeiten.

Am oberen Ende die Nähte des Außen- und Innenstoffes schön gegeneinander legen, evtl. mit Klipsen sichern, dass nichts verrutscht, dann knapp unter der Oberkante abnähen.

Jetzt fädelt ihr mit Hilfe einer Sicherheitsnadel die Kordel ein, setzt den Kordelstopper und die Kordelenden ein und fertig ist das Beutelchen.

 

 

 

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Die Macht der Augen

Augen malen ist eine Kunst für sich. Ich habe ein wenig geübt und dieses Bild fertiggestellt.

Es hat, wie viele meiner Bilder, eine Aussage:

Menschen und alle anderen Kreaturen sind alle Teil derselben Welt. Sie sind untrennbar miteinander verbunden.

Gemalt in Acryl auf Leinwand

Detailfotos der Augen:

Es ist für mich immernoch extrem faszinierend, wie sich eine einstmals weiße Leinwand in ein Gemälde verwandelt. Wie durch Zauberei entsteht ein Bild. So als wäre es schon immer dagewesen und ich habe es nur „ausgegraben“.

Es gibt auch Motive, die wollen nicht auf meine Leinwand. Die weigern sich einfach. Ich habe dreimal versucht, einen Panther zu malen, es scheitert schon an der Skizze. Der Panther will einfach nicht…..

na ja, vielleicht ein anderes Mal…..

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Socken im Sommer

Ich sitze ohne Socken in kurzer Hose bei fast 30 Grad und schreibe diesen Beitrag über selbst gestrickte Socken, die so ganz und gar für die meisten Menschen für den Winter stehen.

Meine Socken sind Ganzjahressocken! Die Socken klimatisieren gut, sind sehr angenehm zu tragen und sehen auch noch total knorke aus!

Ich habe Reste verarbeitet und es sind wirklich hübsche Socken dabei herausgekommen.

Gestrickt mit Nadel 2,5, 48 Maschen (12 Maschen/Nadel), Bumerangferse  (Videoanleitung) und Bandspitze (bitte ein wenig herunterscrollen für die Anleitung).

Bund: 1M links, 1M rechst im Wechsel, dann weiter glatt rechts stricken

Immer zwei Reihen pro Farbe und dann wechseln, so kann man den Faden gut mitführen und man hat am Ende wenige Fäden zu vernähen (verkreuzen der Fäden beim Farbwechsel nicht vergessen!).

Bund, Ferse und Spitze habe ich mit einer Farbe gestrickt, da war mir ein Farbwechsel zu friemelig.

 

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Malerei

Malen ist zu einer Art Obsession geworden. Ich zelebriere die Malerei regelrecht. Das Suchen eines Motivs, das Übertragen der ersten Umrisse, das Auswählen der Farben und dann das eigentliche Malen folgen fast immer einer Art Ritual. Das führt zu einer inneren Ruhe, die ich sonst nur vom Yoga kenne.

Wenn ich male, muss ich nirgendwo hin. Zeit wird relativ und ich muss aufpassen, dass ich Termine dann nicht „vermale“.

Zur Zeit übe ich mich in realistisicher Zeichung, um mein Beobachtungsvermögen zu schulen. Licht und Schatten werden zur Religion. Alles darum herum gerät in Vergessenheit, zumindest für den Moment.

Ich male erst seit zwei Jahren und bin selber immer wieder überrascht, dass ich das tatsächlich kann.  Zum größten Teil verdanke ich das meiner Dozentin und Freundin Emmie. Sie hat Talent erkannt, wo keines vermutet war.

Ich male aus Spaß an der Freude, probiere immer wieder Neues aus. Mal ein Untergrund aus Geschenkpapier, mal mit einer alten Scheckkarte hin und her gespachteltete Strukturpaste, Bleistift, Pastellkreiden, Tusche….

aber mein Favorit ist nach wie vor die Acrylfarbe, gefolgt von gelegentlichen Ausflügen in Öl.

Der Wolf , Acryl auf Leinwand, 2017

Katze, Acryl auf Leinwand, gespachtelter Hintergrund, 2017

 

Apfel , Acryl auf Karton, 2017

Ozeana 2008, Acryl auf Leinwand 2017

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Time to change

Ich folge fast immer meiner inneren Stimme.  Das ist nicht immer gut, aber auch nicht grundsätzlich verkehrt. Meine Entscheidungen sind selten mit dem Lineal gezogen oder verstandesgemäßen Ursprungs. Bei mir entscheidet fast immer der Bauch.

Mein Weg nach der Diagnose hat schon etwas Abenteuerhaftes. Unsere Entwicklung hin zur Handspinnmanufaktur hat so viel Spaß und Freude gemacht.

Jetzt kommt aber doch der Verstand zum Tragen. Handgesponnene Wolle verkauft sich schlechter als eine gebrauchte Zahnbürste. Obwohl wir nie die Arbeitszeit mit in die Preisberechnung einbeziehen, ist den Leuten unsere Wolle schlicht zu teuer.  Generell finden viele Leute die Wolle sehr schön, das ist ein Attribut, das ich schon fast nicht mehr hören kann, weil direkt danach wird die Wolle zurückgelegt und dort bleibt sie dann, bis ich sie selber verarbeite.

So ähnlich verhält es sich mit der handgefärbten Sockenwolle und der handgefärbten Seide. Schön, bis sehr schön, aber beim Discounter gibt es Wolle gerade billig zum Spottpreis.

Bislang hat uns das nicht groß bekümmert, schließlich machen wir das „just for fun“. Wenn sich aber nun gar nichts mehr verkauft und du Stunde um Stunde dasitzt und alle Leute an deinem Stand vorbeigehen, oder eben die Wolle begutachten, für schön, aber zu teuer beurteilen und dann weitergehen, ist das auf die Dauer ein Umstand, über den man mal nachdenken muss.

Fazit: Absage aller Kunsthandwerkermärkte in diesem Jahr. Immer Standgebühr, Benzinkosten und alles was so anfällt, zu zahlen ohne dass zumindest diese Kosten gedeckt werden, ist doch nicht so ganz befriedigend.

Die Erkenntnis hat uns doch betrübt. Aber es ist wie es ist.

Es wird auf dieser Seite immernoch Handgesponnenes, Gestricktes sowieso, Anleitungen und auch Gewebtes und Gehäkeltes zu sehen geben, aber es wird sich ein wenig wandeln. Ich nähe sehr viel. Taschen in allen Variationen haben es mir angetan und so wird hier häufiger Genähtes  auftauchen. Meine andere Leidenschaft, die Malerei, wird hier eine Rubrik bekommen.
Andererseits ist es ja auch langweilig, wenn alles immer beim Alten bleibt.

Also: Time to change, zumindest ein klein wenig….

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Hiroshima 1945

ist allen Menschen ein Begriff. Am 6. August 1945 fielen auf Hiroshima und Nagasaki 2 Atombomben. Die Auswirkungen waren verheerend.

Der Konflikt zwischen USA und Nordkorea rückt dieses Ereignis ganz plötzlich wieder in den Fokus, bringt wieder in Erinnerung, was für eine schreckliche Waffe der Mensch hier zu Verfügung hat.

Meine Dekobüste wartete schon recht lange auf ihre Bestimmung, sie hat sie nun gefunden. Mein Sohn meinte, ich solle etwas mit einer „Aussage“ malen. Hier ist nun meine Aussage:

 

Auf der einen Seite ist das Muster des schönen Kimonos zu sehen, auf der hellen Haut der Japanerinnen. Auf der anderen Seite ist zu sehen, wie sich durch die Hitze die dunklen Muster des Kimonos in die Haut eingebrannt haben.

Niemand sollte das jemals vergessen.

  

 

Das alles hat überhaupt nichts mit Wolle zu tun, aber manchmal muss es eben eine Aussage geben.

 

On August 6th, 1945 the world had a dramatic day. Two atomic bombs fell down on Hiroshima and Nagasaki.

I created a bust to this incidence.

It is called hiroshima 1945.

On one side you see the wonderful kimono on the bright skin of a japaneese woman. On the other side you see the burned-in pattern from the kimono into the skin.

Nobody should do this again to any creature.

My new project has nothing to do with wool, but sometimes you need a clear statement. This is mine today.

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Klappentasche von Farbenmix

Mein nächstes Objekt war die Klappentasche von der Farbenmix DVD Taschenspieler 2:

Die Tasche hat sich als ein wenig störrisch erwiesen, sie war nicht so einfach hopplahopp nachzunähen. In der Beschreibung wird darauf hingewiesen, dass der innenliegende Reißverschluss ein wenig Näherfahrung vorausssetzt. Was ist ein wenig Näherfahrung? Da ich seit Wochen Taschen nähe, habe ich ein wenig Näherfahrung. Dachte ich zumindest.

Trotzdem war die Tasche recht tricky zu nähen, was zum Teil auch an der nicht ganz so ausführlich geschriebenen Anleitung lag. Aus meiner Sicht hat mehrmals der Hinweis gefehlt, wie die Teile zusammengenäht werden: rechts auf rechts oder links auf links. Das hat dazu geführt, dass ich Nähte auftrennen musste, die sich dann doch als richtig herausgestellt haben oder eben nicht. Das fand ich unnötig und etwas ärgerlich. Der geschriebenen Anleitung fehlen ein paar Ausführlichkeiten. Ob das beim Video anders ist, kann ich nicht sagen.

Nun ist sie jedenfalls fertig und sie sieht verdammt gut aus. Was man auf dem Foto nicht sieht, die Tasche ist als Schultertasche genäht, in der Anleitung ist auch eine Abwandlung als Henkeltasche beschrieben.

Auf die Außenklappe habe ich drei Sterne appliziert und ein selbstgenähtes Webband mit einem kleinen Karabiner. Der Stoff wiederholt den Stoff der Innentaschen.

Das Material ist außen ein königsblauer Deko-Baumwollstoff, eine robuste Baumwollvariante, der Innenstoff ist aus grünem Baumwollstoff, verstärkt mit Volumenvlies. Allerdings nicht mit der H630, sondern ich habe einen Internettipp aufgegriffen und mir stattdessen im blau/gelben Schwedenkaufhaus eine helle Vliesdecke für schlappe 3€ gekauft, die ich nun schön zerschnippelt habe. Das bildet das Volumenvlies. Funktioniert wunderbar!!

Die pink/weißen Innentaschen haben eine Dreiereinteilung, damit nicht alles wild durcheinanderpurzelt in der Tasche.  Geschlossen wird die Tasche mit dem innenliegenden Reißverschluss und außen auf der Klappe mit einem Magnetverschluss. Keine Chance für Taschendiebe!!

  

 

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Gürteltasche selber nähen

Ich bin ganz stolz auf meine Gürteltasche, das Freebook von Schnabelina für die Gürteltasche HipBag sah doch recht kompliziert aus. Aber das täuscht, sie hat jeden Schritt wirklich ausführlich beschrieben und bebildert.

Hier könnt ihr das Freebook kostenlos herunterladen:

Schnabelina HipBag

Es gibt das Schnittmuster in drei Größen, eines ist für Kinder, zwei Größen für Erwachsene und in mehreren Varianten, mit Paspel, ohne Paspel, mit Kartenfach oder mit Innentasche oder eben ganz ohne Innenleben.

Ich habe die große Variante mit Reißverschluss-Innentasche gewählt, ohne Paspel. Mein Außenstoff war mit dem Vlies darunter recht fest, so dass ich außen unter der kleinen Aufsatztasche keine Raffung genäht habe, wie in der Anleitung beschrieben, sondern Falten gelegt habe. Ging auch ohne Probleme.

Wenn man schon ein wenig Näherfahrung besitzt, ist die Tasche gut zu nähen, großes Lob an Schnabelina für die umfangreiche Anleitung!!

  

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Kissenbezüge für den Wohnwagen

Unser Wohnwagen hat letztes Jahr als erstes Eigentum ein Kissen von uns bekommen. Ich bin ein wenig abergläubisch und so habe ich direkt nach dem Kaufvertrag ein Kissen von uns auf die Rundsitzgruppe gelegt, das war irgendwie wichtig für mich. So als würde ein persönlicher Gegenstand von uns im Wagen Glück bringen. Ich habe keine Ahnung, ob dieses Kissen uns vor irgendwas bewahrt hat.

Jetzt war es auf jeden Fall an der Zeit, unseren temporären Glücksbringer durch zwei attraktivere Modelle zu ersetzen. Den Stoff hatte ich schon länger liegen. Weißer Baumwollstoff mit grauen Ballons, an denen Hunde in den Himmel schweben. Innen gefüttert sind die Kissen mit Fleece, schön kuschelig. Als Innenkissen dienen Ikeakissen, die immer wie durch Zauberei den Weg in unseren Einkaufswagen finden und dann ihrer weiteren Bestimmung harren.

Die Kissen sind 40x40cm groß, mit Reißverschluss versehen, die bereiten mir keine Probleme beim Einnähen mehr. Links das „neue“ Kissen, rechts das nackige Inlet.

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Freies Applizieren mit der Nähmaschine

Ich probiere gern Neues. Dass eine Nähmaschine näht, ist ja bekannt, aber dass sie malt, war mir neu.

Ein Stopf-bzw. Applizierfuß ist dabei sehr nützlich, es gibt ihn für jede Maschine als Zubehör zu kaufen. Der Fuß schwebt über dem Nähgut, um freies Hin- und herschieben des Stoffes zu ermöglichen. Dazu muss dann auch der Transporteur versenkt werden, sonst wird das nix. Aber auch das kann nahezu jede Maschine.

Es wird frei Hand als Kontur um die Applikation genäht, bei einmaligem Nähen sieht es komisch aus, aber nach dem zweimaligen Umrunden der Applikation erinnert es an eine Kinderzeichnung. Das gefällt mir sehr gut!

Aus  meinen ersten Versuchen sind zwei Vögel und zwei Herzen entstanden. Ich habe die Applikationen mit Schabrackenvlies verstärkt, sonst ist es zu lappig. Mein Stoff ist beschichtete Baumwolle. Fimoperlen, Satinband, was man auch immer findet, dranbinden, einnähen, aufnähen oder kleben. Alles ist erlaubt!

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Saisoneröffnung am Brotmuseum

Es ist fast soweit! Unser Saisoneröffnungsfest steigt am 02.04.2017 auf dem Gelände des Brotmuseums in Ebergötzen. Alle Plakate sind geklebt, fast 8000 Flyer sind verteilt!
Jetzt können wir nur noch auf gutes Wetter hoffen! Wir freuen uns schon sehr auf die Eröffnung, vom 02.04. an sind wir wieder

jeden Samstag von 10-16:30 Uhr

jeden Sonn- und Feiertag von 10-17:30 Uhr

im Lädchen am Brotmuseum anzutreffen!

Neues, Bewährtes, immer handgemacht, immer original, immer Unikat!

Lasst euch den Frühling um die Ohren pfeifen, kommt vorbei und habt einen schönen Tag!

Wir lassen die Korken knallen und haben uns richtig was einfallen lassen:

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Shop ist offline

Liebe Gäste, Kunden und Besucher,

aufgrund anhaltender Probleme mit dem Bestellsystem und Paypal ist der shop momentan nicht online. Das heißt, alle Produkte sind offline. Ich bitte um ein paar Tage Geduld!

Update:

ich habe beschlossen, dass der shop auch geschlossen bleibt. Ab dem 02.04. 2017 sind wir wieder im Lädchen am Brotmuseum in Ebergötzen mit unseren Produkten präsent. Auch das hat immer wieder zu Problemen geführt. Wolle, die ich im Lädchen verkauft habe, wird eine Stunde später online bestellt. Nur, dass ich sie nun nicht mehr vorrätig habe. Es ist nie schön, seinen Kunden mitteilen zu müssen, dass der gewünschte Artikel nicht mehr vorrätig ist.

So bleibt es nun beim geschlossenen Shop, bis mir etwas Besseres einfällt. Ich bitte um Verständnis.

 

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Taschenorganizer selbst genäht

Ich habe immernoch großen Respekt vor Nähanleitungen. Meist bin ich total überfordert mit geschriebenenen Anleitungen.

Die Anleitung gibt es in zwei Größen, für die Liebhaber größerer Taschen und eine kleinere Ausgabe.

Für diesen tollen Taschenorganizer „Kalium“ gibt es eine prima Videoanleitung vom „Haus mit dem Rosensofa“.

Erstellt hat das Freebook „FrauRauschnaeht“

Mit der Videoanleitung im Petto habe ich mich ans Werk gemacht. Ich hatte gefühlte 180 Schnittteile auf dem Tisch, ich kann nur empfehlen, alle Schnittteile mit einem kleinen Zettel zu versehen, die Teile sind alle fast gleichgroß und man verliert schnell den Überblick.

Der Stoff ist ganz normaler Baumwollstoff und ich habe entgegen der Angaben kein Volumenvlies verwendet, sondern ein Vlies, das lediglich stabilisiert. Das ist allerdings anzuraten, sonst wird das Täschchen zu schlabberig. Ihr benötigt:

Baumwollstoff für Außen
Baumwollstoff für Innen
einen Reißverschluss ca. 30cm lang
Volumenvlies oder Vlies zur Stabilität
Stylefix doppelseitiges Klebeband oder Stecknadeln

Es ging ganz wunderbar mit Hilfe des Videos und hier ist nun mein erster genähter Taschenorganizer:

Die Vorderseite hat ein großes Fach (steckt hier das Lineal darin), ein Reißverschlussfach, das innen auch mit einem Innenstoff versehen ist, der in der Anleitung nicht mit angegeben ist, aber im Video, und zwei kleinere Fächer für Handy und Co.

Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, nur fehlt das Reissverschlussfach.

Innen ist die Tasche mit einem Innenfutter versehen, damit alles auch von innen hübsch aussieht. Es sind übrigens alle Taschen mit einem Innenfutter versehen, ich mag es nicht, auf die Stoffrückseite oder das Vlies zu schauen, wenn ich mit der Tasche hantiere.

So gab es viele Teile, die genäht werden wollten, aber wie schon gesagt, keine Angst, das Video ist toll, anschaulich und übersichtlich.

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Nähigkeiten!

Das ist ein absurdes Wort, aber es trifft es!

Ich wollte nach fünf Jahren ausschließlich mit Wolligem, mal etwas Neues probieren. Ein neues Nähmaschinchen ist bei mir eingezogen:

eine Brother Innovis 27, wer Genaueres wissen will, kann hier nachschauen:

Brother Inno-vis 27

Das Maschinchen macht sehr viel Spaß, sie näht sehr zuverlässig dicke, dünne und vor allem auch elastische Stoffe ohne Mucken. Ich habe mich an Mützen, kleinen Schlüsseltäschen und richtigen Taschen versucht.

Aber mein Highligt ist die Geldbörse Wildspitz. Es gibt eine ganz tolle Nähanleitung auf Youtube:

Video Wildspitz nähen

Das Schnittmuster als Freebook gibt es hier:

Freebook Wildspitz

 

Und nun die Fotos!! Mein erstes wirklich kompliziertes (für eine Anfängerin wie mich!) Nähstück:

Der Außenstoff ist schwarzes Kunstleder, das Webband habe ich günstig im Schlussverkauf erstanden, der Verschluss war recht teuer, aber er passt super dazu!

Und hier ist das Innenleben:

ein Kleingeldfach mit Reißverschluss, ein Dokumentenfach mit Reißverschluss und sechs Kartenfächer, die mich beim Falten fast zur Verzweiflung getrieben haben, aber wenn man den Bogen einmal raus hat, dann ist es nicht mehr so schwer. Mir fällt meine mangelnde Fähigkeit, räumlich zu denken, hier auf die Füße! Aber verlasst euch auf das Video, dort wird es wirklich gut erklärt!

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Mütze für Greta

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Eine Mütze für mein  Enkelchen ist fertig!

Und da sich die kleine Madame die Mütze immer vom Kopf zieht, hat Oma zwei Bändchen angebracht!

Die Wolle ist eine feine Merinomischung in Pastellfarben.

Die Mütze ist im oberen Teil in Stäbchen gehäkelt, im unteren Teil habe ich die Häkelmaschen aufgenommen und glatt rechts ein paar Runden gestrickt.

Den Abschluss bildet das klassische Bündchen: einige Runden 1 Masche links, eine Masche rechts

Das Häkelherz ist aus weißem Baumwollgarn gefertigt, die Anleitung gibt es hier.

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Gotland ist zu Gast

Ich habe mir eine große Menge Gotlandfasern zum Verspinnen bestellt. Ich habe selten so viel Spaß beim Spinnen gehabt!

Das ist eine ganz tolle Faser, für Anfänger nicht so ganz geeignet, weil sie so schön glatt ist, geht sie recht fix durch die Finger.

Das Ergebnis ist wunderschön geworden. Die Wolle hat einen weichen, kühlen Charakter, sie ist wunderbar geeignet für eine schöne Strickjacke oder Weste.

Das Besondere an der Wolle ist die tolle Farbe, sie ist grau, aber sie schimmert silbern. Das ist absolut super!

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Kunst – Hand – Werk

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Im Juli findet ihr uns Freitag und Samstag von 10:00-16:30 Uhr und Sonntag von 10:00-17:30 Uhr auf dem Gelände des Brotmuseums Ebergötzen im Blockhaus gegenüber dem Museum.

Fünf Kunsthandwerkerinnen zeigen vor Ort den gesamten Juli ihr Handwerk.

Wir spinnen mit Spinnrad und Handspindel vor Ort

Caros-Candy-Company zeigt und verkauft Naturkosmetik

Die Waaker Krabbelpuschen sind dabei

Schöner handgemachter Schmuck

Wechselnde Gastaussteller

Ihr könnt den Künstlerinnen über die Schulter schauen, Fragen stellen, Kontakte knüpfen, oder einfach einen schönen Tag haben.